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Just the woman I am: der Lauf gegen Krebs

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Riccardo D’Elicio, Präsident der CUS Turin und Veranstalter des Laufs „Just the woman I am“, erzählt, wie der Sport als Mittel zur Bewusstseinsbildung dazu beitragen kann, den Kampf gegen Brustkrebs zu gewinnen und die Kultur der Prävention zu fördern.

Riccardo D’Elicio, Präsident der CUS Turin und Veranstalter des Laufs „Just the woman I am“

Die Veranstaltung „Just the woman I am“ entstand 2014, um das Bewusstsein für Frauenfragen zu schärfen. Die CUS Turin hat sich schon immer für den universitären Frauensport eingesetzt, und wir haben viel Energie darauf verwendet, weil die Frauenwelt immer etwas hinter der der Männer zurückgeblieben ist. Der Veranstalter des Laufs, bei dem es sich nicht um einen Wettkampf handelt, betont die Bedeutung des Sports als Heilmittel und auch als Instrument der Sozialisation, das die Lebensqualität der Bürger verbessern kann. 

Bis sportliche Betätigung in die Protokolle aufgenommen wird, können wir nicht behaupten, dass wir den Kampf gegen den Krebs gewonnen haben. Wer heute Wirtschaftsbudgets mit präventionsbezogenen Leitfaden verwaltet, muss an den Wert der körperlichen Bewegung glauben und sie wie jede andere Behandlung finanzieren. So ist beispielsweise wissenschaftlich bewiesen, dass ein Diabetiker die Einnahme von Medikamenten ausgleichen kann, wenn er mindestens 6 km pro Tag zu Fuß geht. In Italien sind etwa 8 Millionen Menschen an Diabetes erkrankt, und sportliche Betätigung kann zu geringen Kosten durchgeführt werden, so dass sie eine erhebliche Einsparung für das nationale Gesundheitssystem darstellen würde. 

D’Elicio glaubt fest an den Verein von Forschern, Ärzten, Managern und Sportverbänden, denn dies sind Elemente, die die Bürger, die gute Politik und die Bürgermeister miteinbeziehen. Die Vernetzung ist nämlich einer der Werte des Laufs, an dem nicht nur Fachleute aus der Welt der Onkologie, sondern auch institutionelle Vertreter teilgenommen haben. Etwa hundert Gemeinden haben sich der Initiative angeschlossen und eine feste Route geschaffen, die dank JTWIA eingeweiht wurde und den Bürgern durch die Bildung von Wandergruppen und die Schaffung von sozialen Kontakten zur Verfügung steht. 

Die Kultur der Bewegung „Just the woman I am“ möchte auch das Bewusstsein der Männer wecken. In den letzten 3 bis 4 Jahren haben viele Männer angefangen zu sagen: „Ich laufe mit ihr“ oder „Ich laufe für sie“. Einige Krebsarten beginnen nun auch bei Männern aufzutreten. Aus diesem Grund wird es in den nächsten Jahren notwendig sein, den Jungen beizubringen, ihre Brüste abzutasten, denn es wurde ein Anstieg von 20-30 % pro Jahr bei männlichem Brustkrebs festgestellt.

JTWIA hat versucht, denjenigen zu gelangen, die sich wenig Zeit für sich selbst nehmen, und wollte eine Veranstaltung schaffen, die sie einbezieht. Ein weiterer Grund für diesen Lauf ohne Wettkampfcharakter ist ein persönlicher, wie der Organisator erzählt, der seine Mutter im Alter von 60 Jahren an Krebs verloren hat und das Leid gut nachvollziehen kann. Auch die Wahl des Datums rund um den Frauentag ist kein Zufall. D’Elicio sagt, er habe dank seiner Frau erkannt, dass der Frauentag zu kommerziell geworden sei. Deshalb habe man sich bei der CUS überlegt, etwas zu finden, das die Frauen zusammenbringt und wirklich ein Fest der Beteiligung und nicht einen Wettbewerb schafft.

D’Elicio schließt mit der Hoffnung, in dieser Welt, die eine große Sensibilität aufweist, arbeiten zu können, und glaubt, dass die Weiterentwicklung dieses Laufs darin bestehen wird, die Menschen und alle Bürger einzubeziehen, von den Jüngsten bis zu den Ältesten.

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