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Die Narben

Diastase: für viele die Krankheit, die es gar nicht gibt

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Elena Albanese Vorsitzende von Diastasi Donna ODV
Elena Albanese Vorsitzende von Diastasi Donna ODV

Ich dachte, ich sei verrückt“. So beschreibt Elena Albanese, Gründerin der Vereinigung Diastasi Donna ODV, die sich für die Verbreitung und Vorbeugung der Diastase-Symptome einsetzt, in einem Interview mit den Journalisten von Revèe ihren pathologischen Zustand. Ihre Leidensgeschichte begann im Jahr 2014, nach der Geburt ihres zweiten Kindes, als ihr Körper eine Veränderung erfuhr. „Ich hatte Schmerzen in der Lendenwirbelregion, Probleme mit der Inkontinenz, mein Bein gab nach und ich hatte Schwierigkeiten bei der Verdauung“, begann sie, „so viele Symptome, die sich nur schwer in einer Krankheit zusammenfassen lassen. Also habe ich im Internet recherchiert und herausgefunden, dass ich unter einer Diastase leide“.

70 % der Frauen, die ein Kind zur Welt gebracht haben, sind von dieser Krankheit betroffen, die von Ärzten und Familienangehörigen oft nicht erkannt wird, da diese dazu neigen, sie herunterzuspielen. Deshalb hat die Gründerin von Diastasi Donna ODV beschlossen, ihre Erfahrungen mit anderen Frauen zu teilen, um ihnen zu helfen.

Diastase: Was Sie wissen müssen

Was macht es schon, wenn man zwei schöne Kinder hat“. Die Vorsitzende der Vereinigung hat diesen Satz selbst schon mehrmals gehört, als sie ihren aufgedunsenen Bauch zeigte.

Die Betroffenen haben selbst nach dem Trinken eines Glases Wasser einen aufgeblähten Bauch, leiden unter Rückenschmerzen, Verdauungsstörungen und Störungen beim Wasserlassen. Dieser Zustand betrifft vor allem junge Mütter, aber auch Männer und Frauen, die viel Gewicht verloren haben, können darunter leiden.

Diastase

Es ist wichtig, das Bewusstsein für diese Pathologie zu erhöhen, nicht nur bei Frauen“, fährt die Vorsitzende von Diastasi Donna ODV fort: „Im Mai werden wir in Venedig den vierten Kongress organisieren. Im Jahr 2020 werden wir dem Parlament auch einen Gesetzentwurf vorlegen, über den wir in Kürze berichten werden“.

Die Operation

Es gibt verschiedene Techniken, um diese Pathologie zu behandeln“, erklärt die Gründerin der Vereinigung, „man kann eine Abdominoplastik durchführen, die etwa 4 Stunden dauert, oder eine Laparoskopie oder Endoskopie“.

Die Genesungszeit beträgt zwei Monate, danach können die Patienten wieder ein normales Leben führen und Ihren Körper schätzen und lieben lernen. „Gezielte Übungen können durchgeführt werden, um das Problem zu verhindern oder zu begrenzen“, fügt Frau Albanese hinzu und weist darauf hin, dass es nach der Operation unwahrscheinlich ist, einen Rückfall zu erleiden.

Es muss jedoch betont werden, dass diese Operation vom nationalen Gesundheitssystem nur anerkannt wird, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Der Abstand zwischen den beiden Muskeln muss in Norditalien 6 cm und in Sizilien 10 cm betragen. „Diese Ungleichheit zeigt, wie schwierig der Zugang zur Behandlung ist“, erklärt Frau Albanese und unterstreicht damit die Bedeutung derjenigen, die sich an die öffentliche Gesundheitsversorgung wenden.

Nach einem chirurgischen Eingriff ist es wichtig, sich sicher und geborgen zu fühlen. Deshalb sind die Produkte von Revée ein wichtiger Verbündeter. Durch die Wirkung der konstanten Kompression hält die Bandage die Hämatome und Schwellungen zurück und ermöglicht es dem Gewebe, sich richtig zu erholen und die Hautschlaffheit zu verhindern.

Auch die postoperative Phase ist sehr wichtig. In diesem Zusammenhang sprach Frau Albanese über ihre Erfahrungen mit Revée-Produkten, insbesondere mit der Abdominalbandage. Die Ratschläge der Gründerin sind für alle Betroffenen, die sich einer Operation unterziehen, von unschätzbarem Wert: „Ich möchte, dass sich alle Frauen so wohl fühlen, wie ich es mit Revée erlebt habe“.

Die von Diastasi Donna ODV angebotene Dienstleistung

Diastasi Donna ODV bietet sowohl eine Vor- als auch eine Nachsorge mit einem Team von Fachleuten an, das aus Ernährungsberatern, Hebammen, Physiotherapeuten und Osteopathen besteht und im ganz Italien vertreten ist“ erklärt die Vorsitzende.

Darüber hinaus wird den Patienten psychologische Unterstützung angeboten, um ihnen sowohl im Umgang mit der Krankheit als auch während des gesamten Verfahrens zu helfen: „Die Diastase ist ein körperliches Leiden, hat aber auch psychologische Auswirkungen. Wir arbeiten mit vielen Chirurgen und plastischen Chirurgen in ganz Italien zusammen, die uns unterstützen und uns bei der Verbreitung helfen“ fügt Frau Albanese hinzu, denn Geist und Körper sind eng miteinander verbunden.

Die Vereinigung wächst von Tag zu Tag weiter, was zeigt, dass das Bewusstsein für diese Krankheit immer weiter geschärft wird. „Wir haben über 30.000 Frauen in ganz Italien erreicht – so Frau Albanese abschließend – und wir werden auch weiterhin Informationen und Präventionsmaßnahmen verbreiten, um so viele Menschen wie möglich auf die Diastase aufmerksam zu machen“.

Für weitere Informationen und Anregungen www.diastasidonna.it

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